Selbstmanagement erfolgreich arbeiten

Selbstmanagement: Ihr Schlüssel zum Erfolg

5 Methoden, mit denen Sie Ihre Ziele leichter erreichen

Ich weiß einfach nicht, wie ich alle meine Aufgabe heute noch erledigen soll. Womit soll ich als erstes anfangen? Was kann liegen bleiben? Wer hat an der Uhr gedreht? Sicherlich kennen Sie diese Fragen und das Gefühl, dass Ihnen die Zeit wie feiner Wüstensand durch Ihre Finger rinnt.

Dabei ist nicht die Zeit Ihr Problem, denn die können Sie nicht ändern. Uns allen stehen dieselben 24 Stunden pro Tag zur Verfügung – nicht mehr und nicht weniger.

Das eigentliche Problem liegt bei Ihnen selbst, denn Sie müssen lernen, die zur Verfügung stehende Zeit sinnvoll zu nutzen – organisiert, strukturiert und damit am Ende auch motiviert. Gutes Selbstmanagement heißt Ihr Schlüssel zum Erfolg.

Was bedeutet eigentlich Selbstmanagement?

Unter Selbstmanagement versteht man die Fähigkeit, berufliche, aber auch private und persönliche Herausforderungen trotz aller äußeren Einflüsse selbstständig zu organisieren. Der Faktor „Zeit“ spielt in diesem Fall eine Nebenrolle. Vielmehr geht es darum, realistische Ziele zu setzen, diese zu priorisieren und strukturiert die dafür anstehenden Aufgaben den Zielen zuzuordnen. Natürlich ist eine gewisse Selbstkontrolle in Verbindung mit der gesunden Ehrlichkeit zu sich selbst die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Selbstmanagement.

Soweit die Theorie, doch wie setzen Sie diese erfolgreich in Ihrem Alltag um? Wir haben fünf bewährte Selbstmanagement-Methoden in einem kurzen Überblick für Sie zusammengestellt.

5 Methoden für ein erfolgreiches Selbstmanagement

1. Die Pomodoro-Methode:

Was ist die Pomodoro-Methode?

Auch Tomaten-Methode genannt. Sie erledigen in einem von Ihnen definierten Zeitraum konzentriert und zielorientiert Ihre Aufgaben. Sie fragen sich, woher die Pomodoro-Methode ihren Namen hat? Ihr Namensgeber und Erfinder Francesco Cirillo nutzte zur Messung der Zeiteinheiten eine Uhr in Form einer Tomate – ital. „Pomodoro“

Wann kann ich die Pomodoro-Methode am besten anwenden?

Gerade für umfangreiche Projekte, die häufig nicht gerne angegangen werden, empfiehlt sich die Pomodoro-Methode. Ihr Ziel ist es, innerhalb einer festgelegten Anzahl von Zeiteinheiten („pomodoro“), Ihre Aufgaben zu erreichen und zwischen jeder Zeiteinheit eine kurze Pause zu machen. Durch die Einteilung und schrittweise Abarbeitung Ihrer Aufgaben, verringern Sie Ihren inneren Widerstand. Dadurch erreichen Sie einen kontinuierlichen Fortschritt Ihres Projektes.

Selbstmanagement Amore-Methode

2. Die AMORE-Methode:

Was ist die AMORE-Methode?

Reizvoller Name – mit Liebe die Ziele erreichen – natürlich auch, aber nicht nur.  Die AMORE-Methode ist ein Akronym aus den Wörtern, die für Ihre Projektdefinition entscheidend sind.

Wann kann ich die AMORE-Methode am besten anwenden?

Die AMORE-Methode können Sie sowohl für Ihre beruflichen wie privaten Projekte anwenden. Dabei hängt der Erfolg ganz entscheidend von der Definition Ihres Projektziels ab.

Selbstmanagement AMORE-Methode
  • Ambitioniert

    Legen Sie bei der Zieldefinition die Latte gerne etwas höher. Sie dürfen bei der Umsetzung Ihres Projektes immer etwas über sich hinaus wachsen.

  • Motiviert

    Mit Spaß und Freude – also „con Amore“ auf Ihr Ziel zuarbeiten, das beflügelt Ihr Projekt. Als Hilfestellung bietet sich das Setzen von Etappenzielen an. Kleine Erfolgserlebnisse bringen Ihnen die notwendige Motivation, die Sie brauchen, um Ihr großes Projektziel zu erreichen.

  • Organisiert

    Natürlich kommt es auch auf einen guten Fahrplan an. Sehr schnell haben Sie sich im Labyrinth Ihrer To-Dos verirrt. Es ist also sehr wichtig, dass Sie die Planung Ihrer Zielerreichung strukturiert und gut organisiert angehen.

  • Realistisch

    Bauen Sie keine Traumschlösser, denn sie können schnell zerplatzen – das demotiviert. Ihre Zieldefinition darf also nicht nach den Sternen greifen, sie muss erreichbar, also realistisch bleiben und darf trotzdem ambitioniert sein.

  • Echt

    Bleiben Sie ehrlich zu sich selbst und stehen Sie hinter Ihren Zielen. Denn nur wer voll und ganz davon überzeugt ist, ein richtiges und realistisches Ziel anzustreben, wird am Ende des Tages auch erfolgreich sein. Sich falsche Ziele zu setzen, bedeutet leider auch, nicht ehrlich zu sich selbst zu sein.

3. Die Eisenhower-Methode:

Was ist die Eisenhower-Methode?

Die Eisenhower-Methode – oder auch Postkorb-Prinzip – ist benannt nach dem früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, der nach dieser Methode gearbeitet haben soll. Dabei hat er nichts anderes getan als seine Aufgaben zu clustern und zwar in vier Bereiche: wichtig/eilig, wichtig/nicht eilig, unwichtig/eilig, unwichtig/nicht eilig. Anhand dieser Parameter konnte der Präsident erkennen, welche seiner Aufgaben er selbst erledigen, delegieren, terminieren oder gar ad acta legen sollte.

Wann kann ich die Eisenhower-Methode am besten anwenden?

Auch die Eisenhower-Methode können Sie auf ganz viele Ihrer Tätigkeitsfelder anwenden. Wegen der einfachen Anwendung zählt sie zu den Klassikern. So leicht die Methode auch sein mag, gerade bei umfangreicheren Aufgaben kann es schwierig werden, To-Dos in einen der Quadranten einzuteilen. Denn in der Praxis sind wichtige To-Dos selten nicht eilig und eilige selten unwichtig.  Sollten Sie vor diesem Problem stehen, empfiehlt es sich, doch eher über andere Methoden nachzudenken.

Selbstmanagement Eisenhower-Methode

4. Die ABC-Methode:

Was ist die ABC-Methode?

Die ABC-Methode ist fast identisch zur Eisenhower-Methode. Entwickelt wurde sie 1951 von H. Ford Dickie, Manager bei General Electric. Allerdings geht es hier nicht primär um die strikte Einteilung in Dringlichkeit und Wichtigkeit Ihrer Aufgaben, sondern auch um die Frage, wie viel Zeit Ihre Aufgaben tatsächlich beanspruchen.

Wann kann ich die ABC-Methode am besten anwenden?

Bei der ABC-Methode – oder auch ABC-Analyse – teilen Sie Ihre Aufgaben in drei Gruppen auf:
A – sehr wichtig, B – weniger wichtig und C – gar nicht wichtig.
Anschließend bringen Sie den Faktor Zeit ins Spiel. Welche To-Dos sind dringend und wieviel Zeit würden Sie in Dinge investieren, die gar nicht so wichtig sind. So können Sie beispielsweise wichtige Emails später lesen und nicht so wichtige, aber gleichfalls dringende Aufgabe delegieren. Am Ende steht Ihnen also mehr Zeit für Ihre wirklich wichtigen Themen und Aufgaben zur Verfügung.

Selbstmanagement ABC-Methode

5. Die GTD-Methode

Was ist die Getting Things Done-Methode?

Getting Things Done ist eine Selbstmanagement-Methode von Bestseller-Autor David Allen. Den Kopf von unnötigen Dingen befreien, um dadurch den Blick auf das Wesentliche richten zu können, das ist das Prinzip dieses Systems. Aber wie soll das funktionieren? Aufschreiben heißt das Zauberwort – und zwar ALLES. Nicht nur das, was mit Ihrem Job oder beruflichen Terminen zu tun hat, sondern einfach alles, was Sie irgendwann noch erledigen müssen. Vom Anruf der Autowerkstatt über die To-Dos für die Firma bis hin zu Einkaufsliste fürs Wochenende. Sie entlasten damit Ihr Gehirn, das Sie immer wieder mit kleinen Erinnerungen vom konzentrierten und effektiven Arbeiten ablenkt.

Wann kann ich die Getting Things Done-Methode am besten anwenden?

Im Gegensatz zu den oben genannten Methoden geht es bei GTD in erster Linie nicht darum, Prioritäten zu setzen, sondern konsequent Listen zu führen, abzuarbeiten und zu aktualisieren. Die Getting Things Done-Methode ist sehr komplex und anfänglich auch mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden. Wird sie aber mit Überzeugung, diszipliniert und konsequent angewendet, ist sie ein gutes Hilfsmittel, die eigene Produktivität zu steigern, ohne dafür mehr Zeit investieren zu müssen. Ihr Alltag wird weniger stressig, weil Sie Ihre To-Do-Liste im Blick haben und auf Unvorhergesehenes besser reagieren können.

Selbstmanagement Getting Things Done-Methode

Fazit: Es gibt viele unterschiedliche Methoden für ein erfolgreiches Selbstmanagement, mit deren Hilfe Sie stressfrei und ohne großen Zeitdruck Ihre Ziele erreichen können. Welche Methode für Sie persönlich die Richtige ist, müssen Sie selbst entscheiden. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Sie sollten natürlich auch darauf achten, dass Sie sich wohl fühlen, nicht unter Druck setzen und immer noch effektiv arbeiten. Denn wenn Sie mit Motivation und Spaß Ihre To-Dos angehen, werden Sie am Ende des Tages auch erfolgreich sein!

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